Saisonbericht von Bigna Schmidt

Letzten Frühling wurde ich dank meinen guten Resultaten ins A-Kader des Swiss Paralympic Ski Teams selektioniert. Dies bedeutet, dass ich zur Trainingsgruppe Weltcup gehöre und somit von mehr Trainings profitieren kann. Diesen Winter habe ich angefangen Super-G zu fahren. Zu Beginn hatte ich etwas Mühe mit meinen 208cm langen Skis, jedoch ging es mit jeder Fahrt immer besser. Der Hauptschwerpunkt lag diese Saison auf der Europacup- Gesamtwertung.

 

Training

Auch diesen Sommer legte ich die Grundsteine für den Winter im Konditionstraining. Die meisten Trainings absolvierte ich mit dem Sportgymnasium Davos. Dazu kamen zweimal vier Tage Training mit dem Team in Nottwil und Magglingen. Im Herbst verbrachte ich wieder viel Zeit auf dem Schnee in Saas Fee um bei perfekten Bedingungen neben Slalom und Riesenslalom auch Super-G zu trainieren. Hinzu kamen mehrere Trainings im Kaunertal und natürlich ging es auch dieses Jahr wieder nach Landgraaf (NED) in die Skihalle.

 

Wettkämpfe 

Wie schon in den letzten Jahren fanden die ersten Rennen in Landgraaf (NED) in der Skihalle statt. Im Gegensatz zu letztem Jahr fanden dieses Jahr zusätzlich zwei Europacupslaloms statt. Ich wurde einmal Zweite und einmal Dritte und konnte auch den zweiten Platz in einem der beiden Levelraces für mich sichern.

Danach ging es ins Pitztal wo ich mir mit dem zweiten Platz im Super-G in meinem ersten Super-G Rennen sogleich einen Podestplatz ergattern konnte. Im zweiten Super-G lief es auch gut und ich wurde wie im Riesenslalom Dritte.

Es ging direkt weiter nach Kühtai für drei Europacuprennen. Ich konnte das erste Mal auf dieser schwierigen Piste mein Können abrufen und fuhr im Riesenslalom in einem starken Teilnehmerfeld auf den dritten Platz. Auf Grund der Verschiebung, wegen Schneemangels, der Europacuprennen in Spanien auf den Februar, fuhr ich die beiden Levelraces in Rinn (AUT) auch mit. Ich konnte beide Rennen mit einem grossen Vorsprung für mich entscheiden.

Danach kam der Saisonhöhepunkt, die beiden Weltcupslaloms in St.Moritz. Am ersten Tag gelang mir nach einem soliden ersten Lauf einen super zweiten Lauf und ich wurde Fünfte mit nur zwei Sekunden Rückstand auf das Podest. Im zweiten Rennen lief es ein bisschen schlechter und ich wurde Siebte. In diesen beiden Rennen konnte ich meine ersten 81 Weltcuppunkte sammeln. Mit diesen beiden Resultaten bin ich sehr zufrieden, da ich meine Punkte bestätigen konnte. Dazu kam, dass ich mit den Besten der Welt mithalten konnte und so auch meinen Trainern beweisen konnte, dass ich an den Weltcuprennen am richtigen Ort bin und sie mich nächstes Jahr mehr Weltcuprennen fahren lassen müssen.

Kurz darauf ging es nach Veysonnaz. Dort fanden je zwei Levelrace Slaloms und Riesenslaloms statt. Da ich mit meinen Gedanken noch in St.Moritz war, lief es überhaupt nicht und ich konnte meine Leistungen keineswegs abrufen.

Danach ging es für 10 Tage nach Espot (ESP). Es fanden zwei Super Kombinationen, zwei Riesenslaloms und zwei Slaloms statt. Obwohl ich in diesen Rennen achtmal auf dem Podest stand (bei der Super Kombination zählt der Super-G auch einzeln) und meine ersten fünf Europacuprennen gewinnen konnte, war ich nicht ganz zufrieden mit meinen Leistungen.

Kurz vor Ende der Saison fand die österreichische Meisterschaft in Mellau statt. Ich konnte meine ersten Punkte in der Super Kombination sammeln. Zum Schluss stand noch das Europacupfinale in Obersaxen an. Da ich nach den Rennen in Spanien die Führung in der Europacupgesamtwertung übernommen hatte, wollte ich diese verteidigen. Mit dem zweiten Platz im Super-G und zwei vierten Plätzen in der Super Kombination und im Riesenslalom konnte ich diese Führung verteidigen und die Europacupgesamtwertung für mich entscheiden. Da ich aufgrund meiner Matura Arbeit (Organisation des Ski Alpin Weltcups der Behinderten und Nichtbehinderten in St.Moritz) das Wochenende am Weltcupfinal in St.Moritz verbrachte, musste ich die Schweizermeisterschaft leider auslassen.

Mit meiner Saison bin ich zufrieden. Obwohl ich nicht immer meine beste Leistung abrufen konnte, habe ich meine Ziele mit dem Sieg der Europacupgesamtwertung übertroffen. Zudem kommt, dass ich an allen wichtigen Rennen meine Punkte bestätigen konnte und gute Ränge einfuhr.

 

Saison 2016/17 

Das Athletengespräch für nächste Saison hat noch nicht stattgefunden. Ich werden aber im A-Kader bleiben. Das grosse Ziel für das Jahr 2017 ist definitiv die Qualifikation für die WM in Tarvisio.

 

Erfolge 2015/16

  • 2. Rang LR SL Landgraaf (NED)
  • 2. Rang EC SL Landgraaf (NED)
  • 3. Rang EC SL Landgraaf (NED)
  • 2. Rang LR SG Pitztal (AUT)
  • 3. Rang LR SG Pitztal (AUT)
  • 2. Rang LR RS Pitztal (AUT)
  • 3. Rang EC RS Kühtai(AUT)
  • 1. Rang LR SL Rinn (AUT)
  • 1. Rang LR SL Rinn (AUT)
  • 5. Rang WC SL St.Moritz (SUI)
  • 1. Rang EC SC Espot (ESP)
  • 1. Rang EC SG Espot (ESP)
  • 1. Rang EC RS Espot (ESP)
  • 1. Rang EC RS Espot (ESP)
  • 1. Rang EC SL Espot (ESP)
  • 2. Rang EC SG Obersaxen (SUI)

 

Meine Internationalen Punkte

  • SL 69.48 Punkte (Weltrangliste 11)
  • Riesenslalom: 86.21 (Weltrangliste 10)
  • Super-G: 128.03 (Weltrangliste 13)
  • Super Kombination: 237.51 (Weltrangliste 15)

 

Europacuplimite: 240 Punkte

Weltcuplimite: 140 Punkt

 

Meine Sponsoren

  • Völkl
  • Syntax Übersetzungen
  • Power Beef
  • SAGER+PARTNER Architektur und Immobilien GmbH
  • EWD
  • Thöny-Mode Davos
  • Paarsenn Sport
  • Bergbahnen Davos Klosters
  • Skiclub Rinerhorn
  • Sponser Sport Food

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